Vortrag 15.11.2016

Everything always everywhere: Vom Sammeln und Konservieren immaterieller Kunst

Im Juni 2012 wurde von Hubertus Kohle und Stephan Hoppe am Institut für Kunstgeschichte der LMU München (Zentnerstr. 31) eine öffentliche Vortragsreihe zu Themenfeldern der Digitalen Kunstgeschichte ins Leben gerufen.Sie soll in loser Folge mit etwa zwei Veranstaltungen pro Semester über aktuelle Entwicklungen in diesem Gebiet informieren, dem interdisziplinären und überregionalen Austausch dienen und vor allem auch den kunsthistorischen Nachwuchs am Institut inspirieren, neue Konzepte und Werkzeuge in der eigenen Arbeit auszuprobieren.
Ich danke Dr. Harald Klinke für die Einladung, über die Perspektiven des Sammeln und Konservierens digitaler Kunst referieren zu können. Denn die dauerhafte Erhaltung von Netzkunst ist vor allem ein technisches Problem, das sich auf verschiedene Ebenen lösen lässt. Doch was bleibt, wenn der Strom abgeschaltet wird?

WANN: 15. November 2016
WO: Instituts für Kunstgeschichte, Zentnerstr. 31, München (Raum 007)

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Symposium 10.10.2016

„Media Art and the Art Market Symposium“ in Linz

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Vielen Dank für die Einladung! Ich freue mich auf einen interessanten Tag mit Vorträgen zum Thema „Media Art and the art Market“ – organisiert von der University of Art and Design Linz, Department of Interface Cultures im Kooperation mit der Ars Electronica Linz

WANN: 10. Oktober 2016, ganztags von 10-18 Uhr
WO:  Lentos Art Museum in Linz. Österreich / Abendprogramm: Bruckner University Linz

SPEAKER sind:
Steve FletcherCarroll/Fletcher Gallery, London
Christiane Paul, Professor at New School New York and Adjunct Curator Whitney Museum, New York
Paul Waelder, Media Art Curator, Mallorca
Wolf Lieser, Gallerist DAM Gallery, Berlin
Annette Doms, Co-Founder UNPAINTED & Digital Media Evangelist, München

PROGRAMM:
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Talk 10.09.2016

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von links nach rechts: Quirin Brunnmeier, Dr. Annette Doms, Florian Freier, Dr. Harald Klinke

Vielen Dank für die Einladung. Es war eine spannende Diskussion mit Quirin Brunnmeier (gallery talk) und dem Künstler Florian Freier zum Thema „Global Art und Digital Art: Eine weltweite Synchronisation?“
Moderation: Dr. Harald Klinke (LMU)

WANN: 10. September 2016, 16 Uhr
WO: Karin Wimmer contemporary art, Amalienstrasse 14, Munich 80333

Anläßlich der Ausstellung „100 % Internet“ in der Galerie Karin Wimmer München mit den Künstlern Gretta Louw, Florian Freier, Barbara Herold, Florian Huth und Olaf Probst. 

Podiumsdiskussion

Kunstausstellungen – Ein analoges Relikt in der digitalen Welt?

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Am 17. Juli um 18.00 Uhr findet zur Finissage der Ausstellung The Future Is This – At A Different Time der Künstler David le Viseur und Michael Pfitzner eine Podiumsdiskussion zum Thema Kunstausstellungen – Ein analoges Relikt in der digitalen Welt? statt. Die ausgestellten Werke beschäftigen sich in vielfältiger Weise mit dem Thema Analog vs. Digital. Die Podiumsdiskussion soll diesen Diskurs fortsetzen und erweitern. Die Diskussionsteilnehmer sind: Dr. Annette Doms, Dr. Harald Klinke, Maria Inés Plaza Lazo, Sascha Walk, sowie die Künstler David le Viseur und Michael Pfitzner.

Zu den Teilnehmern:
Dr. Annette Doms ist Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin, Co-Founderin und künstlerische Leiterin der UNPAINTED art fair, des ARTWARD, sowie von ICAA. Sie ist Expertin für zeitgenössische Kunst und digitale Medien. (www.annettedoms.net)
Dr. Harald Klinke ist Wirtschaftsinformatiker und Bildwissenschaftler. Er lehrt Digitale Kunstgeschichte an der LMU München. Er ist Herausgeber des International Journal for Digital Art History. (www.harald-klinke.de)
Maria Inés Plaza Lazo ist Kunstwissenschaftlerin und Gründerin und Leiterin von ReflektorM, der führenden Web-Plattform für zeitgenössische Kunst in München. (reflektor-m.de)
Sascha Walk ist Berater, Blogger und Dozent. Sein BLOG IN ORANGE beschäftigt sich mit Kunst, Kultur und Lifestyle in München. (blog-in-orange.de)
David le Viseur ist Künstler der Ausstellung, Philosoph, ehemals Neurowissenschaftler und Gründer von neuroart.org. (dlvmp.com)
Michael Pfitzner ist Künstler der Ausstellung und studiert ab Herbst bei Prof. Jorinde Voigt an der Akademie der Bildenden Künste München. (dlvmp.com)

Der Ausgangspunkt der Podiumsdiskussion
Kunstausstellungen unterliegen den Einschränkungen der analogen als auch der digitalen Welt. Die Vor- und Nachteile beider Welten ergänzen sich jedoch noch nicht auf positive Weise. Die Bildende Kunst hat dadurch tiefgreifende Probleme – selbst im Vergleich zu Musik und Literatur.
Warum ist Kunst nach wie vor so stark an die geographischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen der analogen Welt gebunden? Wie kann das Auratische des Kunstwerkes mit den sozialen Aspekten des Digitalen verbunden werden? Wie können die ästhetischen, sozialen und ökonomischen Widersprüche, die sich dabei auftun, harmonisiert oder überwunden werden?
Die zentrale Frage ist: Wie kann Kunst verstärkt zu einem lebendigen persönlichen und gesellschaftlichen Gut werden? Was für Veränderungen, Einsichten und Innovationen sind dafür nötig? Und zwar auf philosophischer, sozialer, politischer und technischer Ebene.

Anlässlich der Ausstellung:
THE FUTURE IS THIS – AT A DIFFERENT TIME

UBS Art Dialogue

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3. UBS Art Dialogue
April 2016
Gastvortrag UBS Deutschland AG

Zum dritten UBS Art Dialogue wird Dr. Annette Doms im Palais Europa zu Gast sein. Dr. Annette Doms ist Expertin für zeitgenössische Kunst, Neue Medien und Computerkunst und beschäftigt sich mit den neuesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst und dem Kunstmarkt in Zeiten fortschreitender Digitalisierung der Gesellschaft. Sie ist Geschäftsführerin der Strategieagentur ICAA (Independent Contemporary Art Advisors), Mit-Gründerin und künstlerische Leiterin der UNPAINTED art fair – einer Kunstmesse und Plattform für digitale Kunst – und vergibt den Kunstpreis ARTWARD. Im Gespräch mit Cornelia Stender wird Frau Dr. Doms einen Überblick über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die zeitgenössische Kunstproduktion und -rezeption geben und aktuelle Tendenzen im Kunstmarkt aufzeigen…

Petra Cortright

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KÜNSTLER
Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst
Petra Cortright, 12 pages, 8 pages colored folded cover.

Erscheint viermal jährlich mit insgesamt
28 Künstlermonografien auf über 500 Text-
und Bildseiten und kostet im Jahresabonnement
einschl. www.kunsthandel-verlag.de